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Freitag, 27. August 2010

Gedichte über Seelenpartner und Seelenliebe

Wundervolle Gedichte über die Seelenliebe

 
...Und vollendet

ist mein Wirken,
wenn dein Wesen,
erdgenesen
mit dem meinen,
sich zu einem
glockenreinen Einklang bindet.


Denn da oben,
einverwoben
den Akkorden ew'gen Seins,
sind wir Eins.
Nur mit dir kann ich durchschreiten
Aller Zeiten
Letze Pforte.
Dieses ist's, was ohne Worte
sich im Licht mir offenbarte.
Komm, ich warte!


Ephides
 
 


Seit Anbeginn...
Die Sterne flüsterten mir deinen Namen zu,
Damals, als ich dich noch nicht kannte und doch wusste,
Dass es dich gibt...
Die Nacht nannte mir deinen Namen, deinen wirklichen Namen,
Der Name, den ich tief in meinem Herzen trage seit dem Anbeginn...
Unserer Trennung vor Äonen... Zeiten vergingen, ohne dich zu treffen...
Und doch wusste ich immer,
Dass es dich gibt...
So werden Tage zu Nächten und wieder zu Tagen...
Und eines Tages werden wir, weil wir von Anbeginn zusammengehörten,
Wieder zusammen finden, weil auch du weißt,
Dass es mich gibt...


Baghira








Eine Silberstraße übers Meer, baut der Mond.
Da komm ich dir entgegen,
doch ein kurzes Stück nur, deinetwegen,
daß du selber findest zu mir her.


Alle schlafen. Nur wer träumen kann,
weiß die Erdenschuhe abzustreifen,
nach des Mondlichtes Strahl zu greifen,
und den Weg zu finden dann und wann.


An der Silberstraße deiner Träume
steh ich oft...Und oft gehst du vorbei,
blickst mich an, als ob ich fremd dir sei,
kehrst zurück in unerschlossne Räume.


Warten muß ich, warten dir zuliebe,
bis du selber mir entgegenreifst,
selbst des Mondenlichtes Strahl ergreifst. -
Du währest so allein, wenn ich nicht bliebe.


Ephides























Ginko Biloba


Dieses Baumes Blatt, den von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten
Wie's den Wissenden erbaut.
Ist es EIN lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt,
Sind es Zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt?
Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht in meinen Liedern,
Dass ich EINS und Doppelt bin?


Johann Wolfgang von Goethe






Wie soll ich meine Seele halten,
dass sie nicht an deine rührt?
Wie soll ich sie hinheben über dich
zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen.
An einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt,wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Spieler hat uns in der Hand?
O süßes Lied.


Rainer Maria Rilke






Sanft wie das Winden eines weichen Bande


Und du und ich seit Ewigkeiten verbunden,
Ich, Bote eines fernen, fremden Landes
Kann nur mit dir vereint gesunden.
Das Band, das uns verbindet, ist verschlungen,
Du musst allein den Knoten darin lösen,
Und ist das Lösen endlich dir gelungen,
Sind wir genesen.


Ephides