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Sonntag, 29. Mai 2011

Die Einladung zu Deinem lachenden Gesicht


Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist
und ob Du es wagst,
der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen
für die Liebe,
für Deine Träume, für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat
zu Deinem Mond stehen.
Ich möchte wissen, ob Du das Zentrum Deines eigenen Leides berührt hast, ob Du geöffnet worden bist durch des Lebens Verrat, oder ob Du zusammengezogen und verschlossen wurdest
durch Furcht vor weiterm Schmerz.
Ich möchte wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder Deinem - dasitzen kannst,
ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen, ob Du mit Freude
- meiner oder Deiner eigenen - dasein kannst:
ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen
lassen kannst, von den Fingerspitzen bis hin zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen,
vernünftig zu sein oder an die Grenzen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte,
die Du erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein, ob Du den Vorwurf des Verrates ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.
Ich möchte wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und daher vertrauenswürdig.

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag hübsch ist
 und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.
Ich möchte wissen, ob Du mit Scheitern - Deinem und meinem - leben kannst und trotz allem
am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Mondes rufst: "JA".

Es interessiert mich nicht zu erfahren,
wo Du lebst und wieviel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung,
erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen und tust,
was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und
wie Du hergekommen bist.
Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem
Du gelernt hast.
Ich möchte wissen, was Dich von innen hält,
wenn alles andere wegfällt.
Ich möchte wissen, ob Du alleine mit Dir sein kannst und
in den leeren Momenten
wirklich gern mit Dir zusammen bist.

Ich möchte wissen, ob Du dennoch Dein inneres Lachen spüren
kannst - denn dann bist Du ganz nah dem Leben, der Liebe, dem
All-Eins-Sein - verschmolzen mit der Quelle der Schöpfung.

Verfasser:(c)Oriah Mountain Dreamer

Wünsche Euch einen schönen Sonntag!
alles Liebe, Mona

P.S. Meine Lieben,
ich habe seit Tagen techn.Probleme und kann bei einigen von Euch keine Kommentare über meinen Blog hinterlassen.
Hat noch Jemand so ein Problem?